Der Vorstand des DKV
PRÄSIDENT
PROF. DR. ENJOTT SCHNEIDER

(*1950), Studium Freiburg i.Br. (Dr. phil. 1977), 1979 – 2012 Professur an der Münchner Hochschule für Musik und Theater (Musiktheorie und Komposition). Neben schriftstellerischer Tätigkeit umfangreiches Komponieren: Acht abendfüllende Opern, zahlreiche Werke der Orchester- und Kammermusik, Geistliche Musik mit zehn oratorischen Werken, Orgelkonzerten und 16 Orgelsinfonien. Die Aufführungsorte reichen von Paris, Rom, Madrid, New York, Los Angeles bis Manaus, Kiew, Tokyio, Shanghai, Beijing, Taipei. Auch etwa 600 Filmmusiken (z.B „Schlafes Bruder“, „23“, „Herbstmilch“, „Stalingrad“, „Schwabenkinder“,,„Jahrestage“, „Wunder von Leipzig“, „Laconia“ oder „Stauffenberg“). Emmy Award (NewYork) für beste Doku 2005, Bayerischer Filmpreis, Bundesfilmband in Gold, 2001 Fipa d’or (Biarritz) 2001 „beste europäische Filmmusik“, Deutscher Fernsehpreis 2007 „Beste Filmmusik. 2015 Lebenswerkpreis beim Festival Soundtrack-Cologne. Sein Schaffen ist auf über 50 CDs dokumentiert (10tlg Reihe Orchesterwerke bei WERGO, 14tlg. Reihe Sacred Music bei Ambiente Audio). Verlegt ist es bei Schott Music (Konzert- und Bühnenwerke), beim Strube-Verlag München (Sacred Music, Oratorien) und zunehmend auch bei Ries & Erler Berlin. Mitglied im Aufsichtsrat der GEMA seit 2003, seit 2012 Aufsichtsratsvorsitzender, seit 2013 Präsident des Deutschen Komponistenverbandes und Präsidium des Deutschen Musikrates.

www.enjott.com

VIZEPRÄSIDENT
DR. RALF WEIGAND

Geboren 1959 in München. Klassische Ausbildung Klavier, Tenorhorn, Chorgesang. 1980 erste LP mit Band “SEPIA”. Studium Klavier und Komposition bei Larry Porter, 1983/84 Studien-Aufenthalte in USA. Sänger und Bandleader der Gruppen “CLIP” und “WEIGAND”. Als Keyboarder/Pianist für Musicals und Solokünstler div. Europa-Tourneen. 1987/88 nach Approbation und Promotion Tätigkeit als Arzt an der Universitätsklinik München, seit 1989 ausschließlich als Komponist und Produzent tätig. Komposition zahlreicher Musiken für TV, Hörfunk, Tonträger und Werbung. Diverse Charterfolge sowie Produktion und Textierung etlicher dt. Songversionen für Kino- und TV-Produktionen. 1997 Gründung der Musik- und Multimediaproduktionsfirma “PLAN 1 MEDIA” in München und Berlin. Von 2000 bis 2010 Vorstandsmitglied des CC-Composers Club, seit 2003 Vorsitzender des Landesverbands Bayern des DKV und Mitglied des Aufsichtsrates der GEMA. Seit Juni 2012 Vizepräsident des Deutschen Komponistenverbandes.

Vorstandsmitglieder
DR. RAINER FABICH

Absolvent der Hochschule für Musik (Instrumentalmusik, Hauptfach Klarinette, künstlerisches Diplom) und Ludwig-Maximilians-Universität München (Musikwissenschaft, Magister, Promotion); veröffentlichte bisher 15 CDs mit Instrumental-, Vocal- und Filmmusik. Neben zahlreichen Radio- und TV-Musiken (u.a. musikalisches Erscheinungsbild BRFernsehen) komponierte er die Musik zu mehr als 60 Spiel-, Fernseh-, Dokumentarund Experimentalfi lmen (zahlreiche davon prämiert). Er schrieb Kammermusik und Orchesterwerke (publiziert u.a. bei FAJORA MUSIC) und schuf die Musik zu multimedialen Klanginstallationen sowie für internationale Events. Bekannt ist er zudem als Musiker (Klarinette und Saxophon) und durch seine Arbeiten zur Theorie und Geschichte der Filmmusik. Als Gastdozent für Filmmusik referierte u.a. bei internationalen Symposien (Paris, Wien und Salzburg), den Universitäten Berlin, Rostock und Trento/Italien, der HFF München, der Hochschule für Musik, München und bei den Film-Festivals in München, Berlin und Cannes/ Frankreich und beteiligte sich an Stummfi lmrekonstruktionen (Metropolis, Fritz Lang). Rainer Fabich ist Vorstandsmitglied vom/von der DKV/DEFKOM, Vorsitzender des GEMA-Wertungsausschusses U, Mitglied im Deutschen Musikrat (FA Wirtschaft), Deutschen Kulturrat (FA Medien), Gründungs- und ehemaliges Vorstandsmitglied von FFACE (Federation of Film & Audiovisual Composers of Europe), der Ersten Bayerischen Filmfoniker und der Deutschen Akademie für Fernsehen.

www.rainer-fabich.de

JOHANNES K. HILDEBRANDT

Johannes K. Hildebrandt wurde 1968 in Quedlinburg geboren, studierte Komposition, Tonsatz und Klavier in Weimar, wo er als freischaffender Komponist lebt. Bisher liegen über 80 Kompositionen vor – Kammermusik, Konzerte, Orchesterwerke, Chorwerke und Filmmusik, die in Europa, Asien und den USA aufgeführt wurden. Hildebrandt ist daneben auch als Pianist und Performer aktiv. Er ist mehrfacher Stipendiat der Stiftung Kulturfonds und der Thüringer Kulturstiftung, hat mehrere Lehraufträge, ist Dozent bei „Jugend Komponiert“ und darüber hinaus seit vielen Jahren sehr aktiv im Bereich der Musikvermittlung. 2009 war er Gründungsinitiator des Landesjugendensembles für Neue Musik Thüringen. Er ist Vorstandsmitglied des Deutschen Komponistenverbandes, Vorsitzender der Fachgruppe E-Musik (FEM), Mitglied des Beschwerdeausschusses und Berater des Programmausschusses der GEMA, Präsidiumsmitglied des Landesmusikrates Thüringen, sowie Intendant der Weimarer Frühjahrstage für zeitgenössische Musik.

MICKI MEUSER

schrieb zahlreiche Filmmusiken, unter anderem für internationale Kinofilme mit Daniel Craig, Kirstin Dunst oder Lynn Redgrave, eine US-Kanadische TV-Serie, und für viele deutsche TV-Filme und Serien, außerdem Musik für Werbung und Sendezeichen, z.B. für den WDR. Er produzierte und komponierte für Alben mit Künstlern wie Ideal, Die Ärzte, Ina Deter, Silly (DDR 1986), Lemonbabies, Mitteregger, Nervous Germans u.v.m. Meuser startete seine Karriere 1976 als Jazzbassist u.a. bei Charlie Mariano. Micki Meuser ist 1. Vorsitzender der DEFKOM (Deutsche Filmkomponistenunion), einer Fachgruppe im DKV und Aufsichtsratsmitglied der GEMA.

DR. CHARLOTTE SEITHER

Charlotte Seither (*1965 in Landau/Pfalz) studierte Komposition, Klavier, Musikwissenschaft und Germanistik in Hannover und Berlin und ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. 1998 promovierte sie zum Dr. phil. und ist eine gefragte Jurorin bei internationalen Wettbewerben. Sie ist Gast auf zahlreichen Festivals wie Wien Modern, Biennale Venedig, ISCM Weltmusiktage Tongyeong, Gaudeamus Amsterdam oder IFWM Seoul. Als Stipendiatin lebte und arbeitete sie in der Cité des Arts Paris, Akademie Schloss Solitude Stuttgart, Villa Concordia Bamberg, im Deutschen Studienzentrum Venedig, in der Villa Aurora Los Angeles und im ArtLab Johannesburg. In 2009 war sie Stipendiatin der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den 1. Preis im Internationalen Kompositionswettbewerb Prager Frühling (1995), den 1. Preis im Internationalen Wettbewerb Ciutat de Palma / Spanien (2004) und den Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung (2002). Für ihr musikalisches Schaffen wurde sie in 2010 mit dem Praetorius Musikpreis des Landes Niedersachsen ausgezeichnet. Im August 2013 kam ihr Orchesterstück Language of Leaving bei den BBC Proms in London zur Uraufführung. Charlotte Seither ist Preisträgerin des Deutschen Musikautorenpreises 2014. Mitglied im GEMA-Aufsichtsrat, im Bogliasco Foundation Fellowship Advisory Committee for Europe/Italien, im Präsidium der Guardini-Stiftung, im Beirat des Landesensembles Neue Musik Rheinland-Pfalz, im Beirat der Kulturstiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz, im Beirat Konzerte des Deutschen Musikrats Bonn sowie im Beirat Unerhoerte Musik/BKA Berlin.

HANS P. STRÖER

Geboren 1956 in München, erhielt am Richard-Strauss-Konservatorium und bei Prof. Rainer von Zastrow Unterricht in klassischer Gehörbildung, Notenschrift, Violine und Klavier. Über seine Begeisterung für Jimi Hendrix gelangte er zum Jazz und spielte 1975 bis 1985 als Bassist und Komponist bei Volker Kriegels »Mild Maniac Orchestra« auf Tourneen durch Europa, Afrika und Asien. Parallel dazu wirkte er in der Blüte des Disco als Arrangeur und Studiomusiker bei Plattenaufnahmen internationaler Interpreten mit. Seit 1978 bringt er gemeinsam mit seinem Bruder Ernst Ströer eigene experimentelle Platten (Ströer Bros. – »Fluchtweg Madagaskar«, »Nomaden« und »Voodoo Travel« mit Howard Fine) und „Das Musikhörbuch“ heraus. Von 1986 bis 1998 coproduzierten die Ströers zwölf Alben mit Udo Lindenberg, darunter das Album »Hermine« (1987) mit der letzten Tonaufnahme von Marlene Dietrich. Hans P. Ströer hat zahlreiche Bühnenmusiken, zwei Musicals sowie Musik für mehr als 150 Filme komponiert, die mit über 60 internationalen Preisen ausgezeichnet wurden, darunter „Die Manns – ein Jahrhundertroman“ (International Emmy Award 2002) und „Buddenbrooks“ (Roma Fiction Fest 2009/Best Score of all Categories) von Horst Königstein und Heinrich Breloer. Hans P. Ströer ist Mitglied der National Academy of Recording Arts and Sciences, der Deutschen Fernsehakademie sowie im Werkausschuss der GEMA.

www.hpstroeer.com